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Samuel 25.12.2015 13:16 Uhr
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Apple: 160 Milliarden an Aktienwert eingebüßt

Trotz zahlreicher Rekorde in diesem Jahr sieht es für Apple an der Börse gar nicht rosig aus. Demnach belastet vor allem der stagnierende Smartphone-Markt den iPhone-Hersteller, was sich in einem Wertrückgang an der Börse von rund 160 Milliarden US-Dollar äußert.

Um den iKonzern aus Cupertino steht es an der Börse gar nicht so gut wie bislang angenommen. Nachdem die Analysten im Laufe dieses Jahres bereits die Billionen-Marke ins Visier nahmen, verzeichnet das Unternehmen aus Cupertino derzeit herbe Kursverluste. Während der Jahreshöchstwert noch 134,54 US-Dollar pro Aktie betrug, ist die Aktie mittlerweile auf 106 US-Dollar abgestürzt. Im Vergleich zum Höchststand von 700 Milliarden Dollar hat man rund 160 Milliarden US-Dollar an Firmenwert eingebüßt, was sogar den Wert von Unternehmen wie IBM oder Nike übersteigt. Keine Spur mehr von den Rekordphantasien der Experten.

Smartphone-Markt: gesättigt & hart umkämpft

Wie futurezone berichtet, sei diese Entwicklung vor allem dem stagnierenden Smartphone-Markt geschuldet. Daran können auch die Rekord-Verkaufszahlen beim iPhone 6s nichts ändern. Analysten schrauben ihre Prognosen zurück und einige Experten rechnen sogar erstmalig mit rückläufigen Verkaufszahlen für das iPhone im nächsten Jahr. Der US-Konzern sieht sich mit einem gesättigten Smartphone-Markt und Herstellern aus Asien konfrontiert, was die Aussichten auf weiteres Wachstum deutlich schmälert. Ende Januar wird Apple die Ergebnisse für das erste Quartal im Geschäftsjahr 2016 bekanntgeben. Spätestens dann wird sich auch zeigen, ob die Analysten mit ihren Einschätzungen richtig lagen.

(Bildquelle: finanzen.net)