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DanielG 11.12.2015 11:53 Uhr
News von

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Facebook-App bekommt Offline-Modus

Facebook hat diese Woche einen neuen Offline-Modus angekündigt, der es Nutzern ermöglichen soll auch bei schlechter Internetverbindung die Funktionen der App nutzen zu können. Auch das Posten von Kommentaren offline soll somit möglich sein.

Laut eigener Aussage will Facebook seine App auch offline verfügbar machen und die Nutzung vor allem Usern in Entwicklungsmärkten ermöglichen, die oft über langsamere Internetverbindungen auf die App zugreifen. Dabei steht insbesondere der News Feed im Fokus des Updates. Dieser soll auch bei schlechter oder gar keiner Verbindung zum Internet neue Inhalte anzeigen. Tatsächlich handelt es sich bei den „neuen“ Inhalten aber um bereits geladene Posts, die der Nutzer noch nicht gesehen hat. Ein spezieller Algorithmus sorgt dafür, dass die Inhalte wieder oben im News Feed erscheinen, ganz so als wären sie gerade erst in der Übersicht eingetrudelt. Auch das Posten von Kommentaren soll offline möglich sein, wobei das Ganze natürtlich erst gepostet wird, sobald man wieder online ist.

Verbesserte Nutzung bei schlechter Internetverbindung

Welche Strategie Facebook mit diesem Schritt verfolgt ist offensichtlich, denn die Mehrheit der Menschen verfügt eben nicht über eine uneingeschränkte Internetverbindung. Angesichts der Verbreitung des Internets und den immer erschwinglicheren Preisen für Endgeräte steigt die Nutzung des Internets rapide an. Viele der Nutzer verfügen allerdings nicht über eine derart stabile Internetverbindung wie es in besser entwickelten Regionen der Welt der Fall ist. Facebook will hier mit einem Offline-Modus offenbar Abhilfe schaffen und die User-Experience verbessern.

Aber nicht nur Facebook-Nutzer in Entwicklungsmärkten dürften von den Änderungen profitieren. So sollte der Offline-Modus gerade an Orten, an denen die Internetverbindung für gewöhnlich schlecht ist – wie bspw. in der U-Bahn – von Nutzen sein. Derzeit testet Facebook laut eigener Aussage das Feature und beabsichtigt es erst nach und nach auszurollen, sodass die Änderungen nicht jeden Nutzer gleichermaßen erreichen dürften.