Suche
Christoph 10.12.2015 15:07 Uhr
News von

5 Bewertungen
4,80 Sterne

Tim Cook: Google Chromebooks nur „Testgeräte“

Bei einer sogennanten „Hour of Code“-Veranstaltung in einem New Yorker Apple Store hat sich Apple-CEO Tim Cook zum Erfolg von Googles Chromebook im Bildungssektor geäußert. Laut Aussage des Apple-Chefs handele es sich bei den Google Chromebooks aber nur um „Testgeräte“.

Im Rahmen eines Interviews mit Buzzfeed teilte Apple-Oberhaupt Tim Cook mit, dass die Vorteile der Apple-Geräte vor allem in der Herangehensweise an das Thema Bildung liegen. Demnach stehe für ihn vor allem der kreative Aspekt des Lernens im Vordergrund, den Apple auf einer ganz anderen Stufe fördere als es die Konkurrenz tut. In dem Google Chromebook sieht Cook demnach viel mehr ein „Testgerät“ als eine komplette Lösung für den Bildungsbereich.

Chromebook günstiger als iPad

Trotz jahrelanger Nutzung von Macs und iPads seitens der Schulen, Universitäten und anderer Bildungseinrichtungen hat sich in den letzten Jahren ein Trend hin zum Chromebook abgezeichnet und die Apple-Geräte allmählich von ihrem angestammten Platz vertrieben. Der Grund warum Schulen immer mehr auf Chromebooks anstelle von Macs und iPads setzen, dürfte schlicht und ergreifend der Preis sein, den viele der Einrichtungen nicht zahlen können. Die Google Chromebooks bieten hingegen eine ähnliche Leistung für gerade einmal ein Drittel des Preises.

Offenbar möchte Apple aber an dem eingeschlagenen Weg festhalten und sich von Google auf diese Weise abgrenzen. So möchte man Geräte anbieten, mit denen „Schüler lernen“ und „Lehrer lehren können“, anstatt bloß Tests darauf durchzuführen. Ein vollkommen anderer Ansatz als jener von Google, allerdings auch einer, der sein Preis haben dürfte.