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Samuel 26.11.2015 14:26 Uhr
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Google: 350.000 Anträge auf Löschung von Suchergebnissen

Unter dem Stichwort „Recht auf Vergessen“ entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) im Jahre 2014, dass Suchmaschinen wie Google dazu verpflichtet sind auf Antrag betroffener Nutzer Suchergebnisse zu löschen. Laut Aussage des Internetriesen seien seitdem knapp 350.000 Löschanträge eingegangen, dabei die meisten aus Frankreich und Deutschland.

Deutschland & Frankreich mit den meisten Löschanträgen

Seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes zum „Recht auf Vergessen“ hat der US-Internetkonzern Google rund 348.085 Anträge auf Löschung von Suchergebnissen erhalten. Dabei führen Frankreich und Deutschland die Liste der europäischen Antragssteller an. Wie Google meldete, wurden in Frankreich 73.399 Anträge gestellt, die sich gegen rund 250.000 Links richteten. In Deutschland hingegen waren es 60.198 Anträge zur Löschung von rund 220.000 Internetadressen. Aus den 1,23 Millionen überprüften Internetadressen wurden 42 Prozent aus den Google Suchergebnissen in Europa wieder entfernt.

Im Fokus stand dabei vor allem die Löschung von Google-Suchergebnissen, die zu den Facebook-Profilen der betroffenen Nutzer führten.