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Sven 16.11.2015 12:27 Uhr
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Apple verbessert Suche im App Store erheblich

Die App Store-Suche hat Apple offenbar deutlich ausgebaut. Waren früher vor allem die Meta-Informationen relevant, die der Entwickler beim Einstellen einer App in den Store hinterlegt hat, sind nunmehr auch thematische Zusammenhänge zwischen Apps ausschlaggebend für das Suchergebnis. Für manche Entwickler hat das entscheidende Vorteile. So tauchten früher die alternativen Twitter-Clients wie beispielsweise TweetBot (App Store Link) oder Twitterific (App Store Link) bei einer Suche nach Twitter „unter ferner liefen“ auf, finden sich die beliebten Tools nun unter den ersten fünf Treffern wieder. Solche Apps profitieren von den Anpassungen, die Apple an der Suche vorgenommen hat.

Apple mit mehr Semantik in der Suche

Reines Keyword-Stuffing (also die reine Anhäufung relevanter Suchbegriffe) reicht nun also nicht mehr aus, um unter einem Schlagwort im Store gefunden zu werden. Auch die Verkaufszahlen sorgen nun für eine veränderte Position in den Suchergebnislisten. Häufig verkaufte Applikationen finden sich auf den vorderen Rängen wieder, während kostenlose, aber offenbar unbeliebte Apps weiter nach hinten durchgereicht werden. Apple leistet so einen entscheidenden Beitrag zu einer besseren Sucherfahrung.

Apple hat wohl erkannt, dass eine leistungsfähige Suche im App Store die Menschen dazu einlädt, auch kostenpflichtige Apps auszuprobieren. Dazu müssen die Suchergebnisse allerdings entsprechend gut treffen. Wer einmal einen Fehlkauf tätigt, weil eine kostenpflichtige App auf Platz 2 der Ergebnisse rangierte, der wird der neuen Reihenfolge wohl nicht vertrauen.