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Christoph 18.08.2016 13:57 Uhr
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iPhone 7 Gerüchte im Überblick

iPhone 7 - Mockup Wie wird es aussehen das neue iPhone 7? Welche innovativen Technologien werden wohl diesmal zum Einsatz kommen? Wenige Wochen vor dem Release des neuen Apple-Phones brodelt die Gerüchteküche noch einmal gewaltig. Wer vor lauter Aufregung die Füße nicht mehr still halten kann, erfährt in unserer Zusammenfassung der aktuellsten iPhone 7 Gerüchte, was wir von dem Apple-Smartphone im Jahr 2016 aller Voraussicht nach zu erwarten haben.

iPhone 7 Design – alles beim Alten

Die zahlreichen im Netz kursierenden Leaks der letzten Zeit haben es bereits vielfach angedeutet. Ein großes Design-Update wird es mit dem iPhone 7 aller Voraussicht nach nicht geben. Während Apple in der Regel seine Smartphones alle zwei Jahre in einem neuen Gewand präsentiert, wird das iPhone 7 zumindest äußerlich nahezu identisch sein mit dem iPhone 6 bzw. iPhone 6s, sofern man den geleakten Bildern Glauben schenken mag. Damit würde Apple mit seinem üblichen 2-Jahres-Rhythmus brechen und nur noch alle 3 drei Jahre ein innovatives Design auf den Markt bringen. Chinesische Hersteller (via apfelpage) gehen daher vielfach nicht von einem iPhone 7, sondern einem iPhone 6SE als Upgrade zum aktuellen iPhone 6 aus.

Kleine Unterscheidungsmerkmale sollen dennoch auch beim iPhone 7 zu finden sein, so sollen die sonst quer über die Rückseite des Gerätes verlaufenden Antennenstreifen nun entlang der Ober- und Unterkannte der Gehäuses zu finden sein. Zudem soll die Aussparung für die Kamera deutlich größer ausfallen und der Kopfhöreranschluss verschwinden. Mit einem wirklich großen Design-Update ist voraussichtlich erst im nächsten Jahr passend zum 10-jährigen Geburtstag des iPhones zu rechnen.

Wegfall des 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschlusses?

Eines der meistdiskutierten Gerüchte in den letzten Monaten war sicherlich der mögliche Wegfall des langgedienten Kopfhöreranschlusses. So soll Apple Berichten zufolge beim iPhone 7 erstmals auf die klassische Klinkenbuchse verzichten und auf eine digitale Audioübertragung via Lightning-Port mit Lightning-Earpods setzen. Alternativ sollen Bluetooth-Earpods für kabelloses Hörvergnügen sorgen. Dadurch würde das iPhone 7 dünner und auch wasserfester werden, wie Quellen behaupten.

Zuzutrauen wäre ein solch radikaler Schritt Apple allemal, zumal der iPhone-Hersteller bereits in der Vergangenheit immer wieder gewohnte Schnittstellen hat wegfallen lassen. So ersetzte der Lightning-Port beim iPhone 5 in 2012 die alte Ladebuchse und machte sämtliche Ladekabel unbrauchbar. Bekräftigt wird das Gerücht zudem durch die in China auftauchenden Lightning-auf-Klinke-Adapter für das iPhone 7, welche die Nutzung der alten Kopfhörer auch bei Wegfall des Anschlusses ermöglichen würden.

Dual Kamera – iPhone 7 mit doppelter Linse?

Neben dem Verzicht auf den Klinkenanschluss war die Dual-Kamera wohl das heißeste Gerüchte rund um das neue Apple-Phone. Die Kamera mit der doppelten Linse würde beispielsweise das gleichzeitige Aufnehmen von Fotos und Videos oder Weitwinkelaufnahmen ermöglichen. Ein zwei- bis dreifacher optischer Zoom anstelle des bisherigen digitalen Zooms würde zudem für eine bessere Bildqualität sorgen. Auch die Übernahme der israelischen Kamera-Spezialisten LinX im April letzten Jahres, könnte eine verbesserte Kameratechnik für Bilder in DSLR-Qualität bedeuten.

dual-kamera-iphone-7

Allerdings wird die Doppellinse bislang nur mit dem größeren 5,5-Zoll-iPhone in Verbindung gebracht. Das 4,7-Zoll-Modell soll zwar wie bisher über nur eine Linse verfügen, jedoch dafür wie auch sein großer Bruder mit einer optischen Bildstabilisierung kommen.

Neue Speichergrößen – 32GB statt 16GB?

Dass ein 16GB Speicher heutzutage im Hinblick auf Funktionen wie HD-Videos und datenhungrige Apps, Fotos und Dateien nicht mehr zeitgemäß erscheint, brauch wohl nicht mehr thematisiert zu werden. So soll Apple Meldungen zufolge das Basis-Modell des neuen iPhone nicht wie bisher mit 16GB sondern mit 32 GB ausliefern. Damit würde die 16GB-Variante des iPhones erstmals seit 2012 der Vergangenheit angehören. Die Speicherverteilung sähe dann wie folgt aus: 32GB – 64GB – 128GB. Fraglicher als der Wegfall der 16GB-Version ist die Einführung einer 256GB-Speicheroption für das iPhone 7 Plus, welche in letzter Zeit auch immer wieder Gegenstand diverser Spekulationen war.

iPhone 7 Akku – erhöhte Kapazität?

Die schwache Akkuleistung des iPhones ist nicht erst seit dem beliebten Augmented-Reality-Spiel Pokémon Go ein Thema unter den Nutzern. So soll der Akku des neuen Apple-Phones mit einer Kapazität von 1960 mAh ausgestattet werden, was einem Zuwachs von 14 Prozent im Vergleich zum Vorgänger entspricht. Das zumindest berichtete zuletzt der Leak-Spezialist @OnLeaks auf Twitter.

Sollte dem tatsächlich so sein, bleibt nur zu hoffen, dass die zusätzliche Kapazität nicht vom Display, der leistungsstärkeren CPU oder anderen technischen Gegebenheiten aufgezehrt wird.

A10-Prozessor mit sechs Kernen?

Aller Voraussicht nach wird beim iPhone 7 Apples neuer A10-Chip zum Einsatz kommen. Dieser könnte Gerüchten zufolge über sechs Kerne verfügen und um ein vielfacher leistungsstärker sein als seine Vorgänger. Da Apple bislang jedoch mit zwei Kernen bestens auskam, wäre ein sechskerniger Chip mehr als überraschend. Wahrscheinlicher scheint hingegen die Aufstockung auf vier Kerne, was eine Leistung vergleichbar mit der Performance des A9X, welcher im iPad Pro zum Tragen kommt, zur Folge hätte. Die alleinige Fertigung der A10-Prozessoren für das iPhone 7 soll Berichten zufolge der taiwanesische Chip-Hersteller TSMC übernehmen. Die Produktion soll bereits seit März in vollem Gange für einen iPhone 7-Release im Herbst sein. Erste Bilder des A10-Prozessors sind zuletzt im chinesischen Social-Media-Netzwerk Weibo aufgetaucht.

A10-Chip für das iPhone 7

Arbeitsspeicher: 3GB statt 2GB RAM?

Einem Bericht des Analysten und Apple-Spezialisten Ming-Chi Kuo ist mit einer deutlichen Aufstockung des Arbeitsspeichers auf 3GB beim 5,5 Zoll großen iPhone 7 Plus zu rechnen. Eine derartige Erweiterung des Arbeitsspeichers wäre allerdings schon eine kleine Überraschung, zumal Apple diesen erst mit dem iPhone 6s von 1 Gigabyte auf 2 Gigabyte angehoben hat. Dagegen spricht auch, dass Apple zuvor drei iPhone-Generationen (iPhone 5 bis zum iPhone 6) mit jeweils 1GB internem Speicher ausgestattet hatte. Daher liegt der Schluss nahe das zunächst mindestens eine, wenn nicht zwei Generationen mit 2GB RAM auf den Markt kommen werden.

Home-Button adé?

Einigen Berichten zufolge, soll Apple den Home-Button vom iPhone verbannen wollen und stattdessen die Entsperrung des iPhones, die Rückkehr zum Homescreen oder auch das Starten von Siri gänzlich über den Touchscreen ermöglichen. Dafür würde ein entsprechender Touch-Sensor zum Einsatz kommen, was im Hinblick auf Apple’s 3D-Touch-Technologie gar nicht so weit hergeholt scheint. Der Touch-ID-Sensor könnte im Zuge dessen an die Geräterückseite wandern. Als wahrscheinlicher hingegen hat sich allerdings die Möglichkeit eines berührungsempfindlichen Homebuttons erwiesen, welcher haptisches Feedback mittels eines Motors simuliert, wie MacRumors zuletzt berichtete. Das hätte vor allem im Hinblick auf einen geringeren Verschleiß und die Wasserdichtigkeit des iPhones Vorteile. Dazu passt auch, dass der Homebutton aufgrund des Wegfalls von „Slide to unlock“ unter iOS 10 künftig stärker beansprucht wird.

iPhone 7 Verpackung - Mockup

iPhone 7 wasserdicht?

In den vergangenen Monaten hat so manch ein iPhone 6s-Rezensent das iPhone 6s im Wasserbad versenkt und dabei festgestellt, dass das aktuellste Apple-Smartphone durchaus eine Stunde im Wasser verbringen kann ohne dabei Schäden davonzutragen. Die Gerüchte um die Wasserdichtigkeit und Staubunempfindlichkeit der neuen Gerätegeneration halten sich daher hartnäkig.

Eine Beitrag des japanischen Blogs Macotakara widerspricht dieser Annahme allerdings und legt nahe, dass das iPhone 7 nicht wasserdichter als seiner Vorgänger sein wird. Der vielbeschworene Wegfall des 3,5 Millimeter Klinkenbuchse sowie ein nicht physischer berührungsempfindlicher Homebutton sprächen wiederum für ein gegen Wasser und Schmutz resistentes iPhones 7. Ob tatsächlich ein wasserdichtes iPhone im September vorgestellt wird, lässt sich an dieser Stelle noch nicht sagen.

Flach, flacher, iPhone 7?

Zuletzt hatte das iPhone 6s aufgrund des Einsatzes der neuen 3D-Touch-Technologie minimal in der Dicke zugelegt. Beim iPhone 7 soll einigen Gerüchten zufolge jedoch wieder abgespeckt werden. Das zumindest besagt eine Meldung des hervorragend vernetzten KGI-Anaylsten Ming-Chi Kuo (via 9to5mac), welcher nahe legt, dass die nächste Gerätegeneration so dünn wie ein iPod touch oder ein iPad Air 2 werden könnte. Dabei ist die Rede von einer Dicke zwischen 6 und 6,5 Millimetern. Fraglich dabei ist, ob sich diese Entwicklung mit der 3D-Touch-Technologie verträgt. Der vielzitierte Wegfall der klassischen Klinkenbuchse spräche auch hier wiederum für ein künftig flacheres Apple-Phone.

3D ohne 3D-Brille?

Einem weiteren Gerücht zufolge soll das zukünftige iPhone 7 die Möglichkeit einer 3D-Ansicht bieten, ohne dass dafür eine entsprechende Brille notwendig wäre, das besagt zumindest ein Bericht des chinesischen Nachrichtenblattes Economic Daily. Ein entsprechendes Software-Ökosystem sei demnach ebenfalls in Planung. Ein solcher „naked eye 3D Screen“ ist allerdings dem Vernehmen nach als sehr unwahrscheinlich einzustufen.

iPhone 7 Release am 7. September?

Klassischer Weise dürfte das iPhone 7 wie auch die meisten seiner Vorgängermodelle im September veröffentlicht werden. Apple-Spezialist und Journalist Mark Gurman (9to5mac, Bloomberg), welcher bereits in der Vergangenheit mit seinen Prognosen häufig richtig lag, geht davon aus, dass das iPhone 7 am Mittwoch den 7. September vorgestellt wird. Diese Annahme passt auch zu der Tatsache, dass Apple seine neuen iPhones in den Jahren zuvor auch immer an einem Dienstag oder Mittwoch präsentiert hat. In den beiden vergangenen Jahren fanden die iPhone-Keynotes zudem am 9. und 10. September statt. Gerüchten zufolge soll der Verkauf am 16. September starten.

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