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Gregor 19.09.2013 18:48 Uhr
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iOS 7 jetzt für alle verfügbar, aber mit Problemen beim Update

Das neue und komplett überarbeitete Betriebssystem iOS 7 für iPhone und iPad ist nun schon einige Monate für Entwickler verfügbar. Bis zur jetzigen finalen Version, dessen Download seit Mittwochabend für alle Nutzer freigegeben wurde, gab es sechs Betas. Von Beta 1 bis zur Final hat sich Einiges getan und besonders optisch hat Apple viel herumgeschraubt.

Konstruktive Kritik wird belohnt:

Ganz davon abgesehen, dass iOS 7 ein großer Schritt in der Apple Software-Designsprache war, wurde auch innerhalb des neuen Betriebssystems viel verbessert. Mit dem Erscheinen der ersten, jungfräulichen Beta meldeten sich viele Kritiker zu Wort. Darunter auch der berühmte Typograph Erik Spiekermann. Hauptkritikpunkt war die schwer leserliche Schrift „Helvetica UltraLight“.

Apple reagierte zeitnah und implementierte die Funktion, die Schriftdicke zu verändern. Auch sonst machte Apple viele optische Anpassungen, die von der breiten Masse an Vorabnutzern gefordert wurden. iOS 7 wurde von Beta zu Beta stabiler und nutzerorientierter.

Jetzt ist die finale Version für alle iPhones und iPads verfügbar. Viele der Nutzer freuen sich zwar einerseits über den erweiterten Funktionsumfang, finden aber andererseits das Design nicht sehr schön. Häufig ist das Problem aber nur die Gewöhnung. Das neue Design hat sich grundlegend vom alten Skeuomorphismus entfernt und muss sich zunächst etablieren.

Große Probleme beim Update wegen überlasteter Server:

Ganz problemlos verlief das Update allerdings nicht, zumindest bei einigen. Man befürchtete in Medien, dass mit der Freigabe von iOS 7 das Mobilnetz zusammenbrechen könnte, doch es überlastete ein anderer Faktor – die Apple-Server.
Dadurch konnten einige iPhone-User das Update entweder gar nicht machen oder es wurde ihnen eine Wartezeit von 70 Stunden und mehr angezeigt.