Suche
Sven 14.10.2015 12:42 Uhr
News von

3 Bewertungen
4,67 Sterne

Studie: Zu viel Smartphone macht unglücklich

Leg das Handy weg! Wenn man sich die Ergebnisse der Studie der Uni Bonn aufmerksam zu Gemüte führt, dann möchte man unseren Lesern dringend empfehlen, das Smartphone (in unserem Falle selbstverständlich ein iPhone) öfter in der Tasche zu belassen und sich der realen Welt zu widmen. Denn der Smartphone-Konsum der Generation iPhone und der gerade geborenen „Digital Natives“ wird stetig zunehmen. Wir alle sind laut der Bonner Studie von Studienleiter Alexander Markowetz bereits längst dem iPhone verfallen. Er spricht bereits von digitalem Burnout.

Generation iPhone und Digital Natives süchtig

Durch die Computer in unserer Hosentasche fühlen wir uns, als hätten wir die Kontrolle und nähmen stetig am realen Leben teil. Ein Irrtum.

„Unser Handykonsum wirkt sich bereits jetzt negativ auf unsere geistige Leistungsfähigkeit und unsere Gesundheit aus, macht uns unglücklich und unproduktiv.“ – Alexander Markowetz

Die Nutzungsdaten, die in der Studie ausgewertet wurden, sind übrigens keine Schätzungen, sondern stammen von rund 60.000 Freiwilligen, die eine Monitor-App namens „Menthal“ auf ihr Smartphone geladen und die erhobenen Daten für die Zwecke der Studie freigegeben haben. Zweieinhalb Stunden täglich beschäftigen sich die Menschen täglich mit ihrem Smartphone. Es wird 88 Mal aus der Tasche gezogen und 53mal entsperrt, um Apps zu starten.

Innehalten. Könnte Facebook mal warten?

Welche Apps gestartet werden? Besonders häufig öffnen Anwender Facebook, WhatsApp und Pokerspiele. Und das dann aber auch zu eher unpassenden Gelegenheiten wie einem gemeinsamen Abendessen mit dem Partner.

Nicht falsch verstehen, wir lieben unsere iPhones. Aber die Ergebnisse der Studie haben auch unser eigenes Verhalten in den Fokus gerückt. Vielleicht ist es manchmal einfach auch erholsam, nicht erreichbar zu sein. Anregungen findet ihr in unseren Tipps: „Nicht stören“ planen, Flugmodus aktivieren, iPhone Vibrationen komplett deaktivieren.

(Quelle: Spiegel Online)