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Sven 27.07.2015 20:28 Uhr
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Diebstahlsicherung: Aktivierungssperre beim iPhone wirkt unterschiedlich gut

Man sollte annehmen, dass der integrierte Diebstahlschutz, den die Smartphone Hersteller implementiert haben, die Zahl der Diebstähle der teuren Gadgets deutlich senken sollte. In vielen Fällen ist das auch so, allerdings gibt es Ausnahmen. So ist es Beispiel in San Francisco zu 38 % weniger iPhone-Diebstählen gekommen. In Oakland lag die Reduktion der Diebstahlziffer bei 11 % und in Austin bei -17 %. Die Zahlen sprechen also eine deutliche Sprache – in den meisten Städten. Wundersamerweise stieg in Seattle die Zahl der iPhone-Diebstähle um sagenhafte 32 %. Offenbar glauben die Gauner, die Aktivierungssperre eines iPhones umgehen zu können. Dass dem nicht so ist beweisen eBay-Auktionen nur mäßig talentierter Ganoven. Ein iPhone bei eBay einzustellen, welches die Telefonnummer des ursprünglichen Besitzers einblendet, ist wenig clever.

Die Aktivierungssperre hat Apple mit iOS 7 eingeführt und mit iOS 8 standardmäßig aktiviert. Versucht man, ein solch gesperrtes iPhone zu aktivieren, dann frägt das Gerät nach der Apple ID und dem Passwort des rechtmäßigen Besitzers. Kennt man die Zugangsdaten nicht, ist das iPhone quasi wertlos. In diesem Zustand bleibt es, bis der rechtmäßige Eigentümer es freigibt. Dies kann beispielsweise über den Webdienst der iCloud erfolgen.

Kommt einem Anwender das iPhone abhanden, kann er es mit einem einfachen Befehl in einen teuren Briefbeschwerer verwandeln. Die Fernlöschfunktion macht das Smartphone schlicht wertlos. Denn dabei wird der Zugangsschlüssel zum Gerät entfernt, der benötigt wird um ein sämtliche Daten im Speicher des iPhones zu gelangen. Kurz gesagt, es wird der Generalsschlüssel zum iPhone weggeworfen. Das Gerät ist danach völlig wertlos, denn dieser Prozess kann nicht rückgängig gemacht werden.

(Bildmaterial: 9to5mac.com)