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Sven 20.07.2015 16:52 Uhr
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82 Prozent aller Podcast-Hörer kommen vom iPhone

Einer Studie namens „Future of Podcasting 2015“ von Clammr, einer Plattform, die sich mit der Thematik „Podcasts“ beschäftigt, zufolge ist das iPhone die bevorzugte Hardware um darauf Podcasts zu hören. Das Kunstwort aus iPod und Broadcast steht für Audio-Inhalte, die man sich ursprünglich auf den iPod laden und überall hören konnte. Der iPod ist – trotz kürzlich erfolgter Aktualisierung – ein Auslaufmodell, also haben Kunden, die Podcasts hören, aufs iPhone aufgerüstet. Die mobile Nutzung wird eindeutig von Apple dominiert, Android spielt – entgegen der Marktführerposition mit 53 % – für Podcast-Liebhaber keine Rolle.

Offenbar macht Apple einiges richtig: Podcasts sind seit jeher integrierter Bestandteil des iTunes-Ökosystems, das Abonnieren ist einfach und funktioniert dank der Standard-App (App Store Link für iOS 7-Nutzer) unkompliziert und weitgehend fehlerfrei. Nachdem Apple die Anwendung zunächst aus iOS ausgegliedert hatte, wurde sie vom iPhone-Hersteller mit iOS 8 wieder zurück in das Mobilbetriebsystem integriert. Ergebnis: 78 Prozent aller Podcasts werden mit der Standard-Anwendung von Apple abgespielt. Weitere Details gibt der Bericht leider nicht her.

Es zeigt sich deutlich, dass Podcasts weiterhin sehr verbreitet und für viele Menschen ein wichtiges Medium sind. Speziell im angelsächsischen Sprachraum sind die Sendungen, die häufig im Heimstudio entstehen, oft skurril, schräg und deswegen beliebt. Apple tut also gut daran, diese Plattform, die man durchaus als eine Form des demokratischen Journalismus verstehen kann, weiterhin zu fördern. Nicht umsonst heißen Podcasts an vielen Stellen auch Audioblogs.

(Bildmaterial: Apple, Clammr)