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Sven 17.07.2015 10:33 Uhr
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iPhone 6s: Chipproduktion läuft an

Die Produktion für den A9 genannten Hauptprozessor des kommenden iPhone 6s ist angelaufen. Apples Partner TSMC und Samsung haben damit begonnen, die Chips in Massenproduktion zu fertigen. Dabei sorgte ein Änderungswunsch des iPhone-Herstellers in letzter Minute noch für Stirnrunzeln und gefährdete den Zeitplan. Eine Änderung der Wafer war die Folge. Allerdings brachte diese Anpassung weder Samsung noch TSMC aus dem Zeitplan. Vor allem Samsung testet die Produktion bereits seit vielen Monaten: Seit Dezember 2014 läuft die Test-Produktion des im 14-nm-FinFET-Prozess hergestellten Herzstück des neuen iPhones.

Einen anderen Produktionsweg geht TSMC. Die Firma fertigt den Hauptprozessor des Smartphones in einem 16-nm-FinFET-Prozess. Auf die Qualität und Geschwindigkeit des Chips hat das offenbar keine Auswirkungen, denn Apples Spezifikationen müssen von beiden Zulieferern gleichermaßen eingehalten werden. Welcher Fertigungsprozess der Produktion zugrunde liegt, scheint Apple egal. TSMC hat darüberhinaus dem Vernehmen nach auch den Zuschlag für die Produktion von Fingerabdrucksensoren (für Touch ID) und Audioprozessoren erhalten.

Das iPhone 6s wird aller Voraussicht nach im September als Nachfolgemodell des aktuellen iPhone 6 und iPhone 6 Plus erscheinen. Es ist davon auszugehen, dass sich an der Optik des Smartphones nichts grundlegendes ändern wird, technisch werden Verbesserungen aber das zentrale Verkaufsargument sein. Schon seit Längerem wird spekuliert, ob ein iPhone 6s mit Force Touch ausgeliefert werden könnte. Diese Technik sorgt dafür, dass die Stärke des Fingerdrucks vom iPhone interpretiert werden kann. Leicht veränderte Abmessungen und Gerüchte aus der Zuliefererkette legen nahe, dass das iPhone 6s mit Force Touch erhältlich sein wird..