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Sven 13.07.2015 6:17 Uhr
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Griechenlandkrise: Apple spendiert iCloud-Gratismonat

Die derzeitige europäische Krise um Griechenlands Finanzen hat nun auch den iPhone-Hersteller Apple im fernen Kalifornien erfasst. Noch im frühen Juli hatte der IT Konzern griechische iCloud-Nutzer darauf hingewiesen, dass nur eine gute Zahlungsmoral den weiteren Zugriff auf die in der Wolke gespeicherten Daten und Informationen weiter garantieren würde. Der eigene iCloud-Account würde auf die kostenlose 5 GB Variante zurückgefahren werden, wenn die Gebühren für den Dienst nicht pünktlich bei Apple eingingen. Angesichts der Schließung von vielen Banken (inklusive Online-Banking) und der daraus folgenden Liquiditäts-Engpässe vieler griechischer Bürger geht Apple nun einen ganz neuen Weg. Statt noch mehr Druck auf die Kunden auszuüben, spendiert der wertvollste IT-Konzern der Welt seinen Kunden in Griechenland kurzerhand einen kostenlosen Monat.

In einem per E-Mail versandten Schreiben informiert das iCloud-Team von Apple seine griechische Kundschaft über die ungewöhnliche Maßnahme. Jeder Bürger mit Wohnsitz in Griechenland, der Apples Cloud-Lösung im Einsatz hat und dessen Abo sich zufällig derzeit um ein Jahr verlängern würde, genießt einen von Apple spendierten Gratismonat. Die Gebühren für mehr Speicherplatz sind dann erst in 30 Tagen zu entrichten. So hofft Apple, seinen Kunden ein wenig Entspannung in der Krise zu verschaffen. Wie viel Apple die Aktion kostet, ist nicht bekannt. Allerdings dürfte diese gutgemeinte Maßnahme die Bilanzen des Mac-Herstellers kaum nachhaltig negativ beeinflussen. Dennoch ist es eine freundliche Geste die dafür sorgt, dass auch griechische Bürger ohne Unterbrechung an Ihre Daten gelangen.

Den Newsartikel in Videoform auf YouTube ansehen: Apple reagiert auf Griechenland-Krise