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Gregor 02.03.2013 8:00 Uhr
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Apple macht Zugeständnisse an Apfelkind

Wieder einmal hat Apple sich den falschen Gegner ausgesucht, aber diesmal ist es eine Frau. Denn in der Sache mit dem Bonner Café Apfelkind schickte der Technologiekonzern einen Anwalt, um ein persönliches Gespräch mit der Caféinhaberin Apfelkind zuführen.

Darauf hat die Kleinunternehmerin Christin Römer seit Oktober 2011 gewartet. Damals flatterte zwar der erste Brief von den Apple-Anwälten in den Briefkasten, aber mehr nicht.

Der ganze Tumult ist ein Logo, das sich die Christin Römer für ihr kleines Café ausgesucht hat. Denn dieses besteht aus einem roten Apfel und in der Mitte befindet sich ein Kindergesicht. Somit befürchtet Apple eine extreme Verwechslungsgefahr zwischen den Logo Apfelkind und seine, Firmenlogo und so verlangt der Gigant Römer auf, auf ihre verschiedene Klassen ihres Markenrechts zu verzichten.

Der Anwalt aus dem Hause Apple machte laut Römer einige Zugeständnisse. Sie müsse sich nur gering einschränken und dürfe keine Taschen für Smartphones herstellen und nicht mit ihrem Logo-Apfelkind ausstatten.

Ob Frau Römer sich auf das Angebot des Konzerns einlässt, kann sie im jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, denn dies hängt von den Zugeständnissen von Apple ab. Und selbst Römers Anwalt rechnet mit guten Chancen, dass das Marken- und Patentamt in München zu ihren Gunsten entscheidet.

So bleibt auch der Markenstreit offen, nur eins ist sicher und für Christin Römer klar – „Kaufen lasse ich mich nicht.“