Suche
Sven 15.05.2015 17:05 Uhr
News von

11 Bewertungen
4,82 Sterne

Candy Crush: Entwicklerstudio in rauer See

Das populäre Candy Crush gilt als eine Erfolgsstory unter den Smartphone Games. über 550 Millionen aktive Spieler verzeichnet alleine das Knobel-Franchise. Das Problem: Nur wenige von ihnen geben Geld für zusätzliche Leben oder Lösungen aus. Denn das populärste Spiel von King Inc., setzt durchweg auf das Free-to-Play-Prinzip. Dabei dürfen Spieler sich auch ohne zu bezahlen am Spiel freuen. Schneller geht’s freilich, wenn man per In-App-Kauf nachlegt. Erst dann sind manche Levels überhaupt zu packen, ohne sie nicht direkt 200 Mal anzufangen. Doch zusätzliche Züge kosten echtes Geld, dass viele Spieler nicht investieren wollen.

Candy Crush Saga Startbildschirm - Erfolsspiel von KingOffenbar haben viele Spieler durchaus einige Geduld und stören sich nicht an den Zwangspausen, die zum Kauf verführen sollen. Nur 8,5 Millionen der 550 Millionen Spieler investierten bislang Geld in die App. Erschwerend kommt hinzu, dass King von Währungsschwankungen geplagt wird. Ergebnis: 501 Millionen Euro Umsatz, mehr als sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Die Börse quittierte diese Zahlen mit einem Kurssturz von rund 10 Prozent. Die gesamte Branche achtet sehr auf King, weil diese Firma es mit einem Free-To-Play-Titel auf so viele Smartphones geschafft hat, wie noch niemand zuvor. Ob King einen Nachfolge-Hit landen kann, ist derzeit noch offen. Bisher dominieren die Candy Crush Ableger. Zynga, ehemals erfolgreicher Konkurrent von King, schaffte es nicht, nach seinem einzigen Top-Titel Farmville adäquaten Nachschub zu entwickeln.

Einen wichtigen Baustein für den späteren Erfolg hat King jedoch legen können. Wie Golem.de vor wenigen Stunden meldete, wird Candy Crush Saga in Windows 10 enthalten sein. Wer Candy Cruch noch nicht kennt, kann sich nach Lektüre unseres Reviews zwecks Download in den App Store aufmachen. Denn so viel sei verraten: Die App ist ein Hit mit kleinen Schwächen.