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Sven 10.02.2015 19:59 Uhr
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So entstehen gekaufte App-Bewertungen

In Asien kann man sehr einfach App-Reviews kaufen. Das mag für unsere Leser keine Überraschung sein und viele haben bereits vermutet, dass 5-Sterne-Rezensionen häufig nicht von anderen ehrlichen und echten Nutzern geschrieben wurden. Natürlich ist die Branche extrem schweigsam. Und Bilder gab es bisher schon gar keine. Denn Apple versucht natürlich auch eine Menge, den Betrügereien Einhalt zu gebieten, um die Rezensionen wieder glaubhafter zu machen. Beispielsweise werden einzelne Geräte für weitere Reviews gesperrt, wenn die Zahl an bewerteten Apps zu hoch wird.

Gekaufte App-BewertungenUm solche Sperren zu umgehen, arbeiten die „Optimierer“ eben mit einer großen Zahl an Geräten, die die Angestellten während einer Schicht schlicht abzuarbeiten haben. Das kann man auf Bildern sehen, die auf Twitter veröffentlicht wurden (via Mac&i . Auf Batterien von iPhones werden Rezensionen eingehackt und so versucht, den Verkaufsrang und die Bewertung von teils minderwertigen Apps zu verbessern. Doch nicht nur Apple hat hier ein Problem. Dienstleister dieser Art tummeln sich auch im Amazon-Ökosystem und bieten natürlich auch im Google-Universum ihre zweifelhaften Dienste an.

Alle App Stores leiden an der selben Krankheit. Apps, die eigentlich wertlos sind und nur arglose Nutzer ködern wollen, um mit Werbung oder überhöhten App Preisen die schnelle Kasse zu machen – das ist traurige Realität. Der Anbieter, der solchen Manipulationen einen endgültigen Riegel vorschieben kann, hat einen achten Wettbewerbsvorteil. Andererseits verdienen die Betreiber der Stores an jedem Euro gut 30 Cent mit.