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Sven 24.11.2014 15:20 Uhr
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4K-Videos – kein Problem für das iPhone 6

Der Dual-Core Prozessor namens A8, der in den neuen iPhones und in abgewandelter Form auch in iPads (dort hießt er A8X) seinen Dienst verrichtet, scheint potenter zu sein, als viele Beobachter annahmen. So haben die Entwickler des kürzlich erschienenen Videokonverters WALTR, softorino, in einem Youtube-Video bewiesen, dass das Herzstück des iPhone 6 und 6 Plus durchaus in der Lage ist, 4K-Bildmaterial mit mindestens 50 Mbps (Megabit pro Sekunde) abzuspielen. Das genügt für eine ruckelfreie Wiedergabe. Das 100 Mbps-Material hingegen ruckelte leicht. 4K ermöglicht Videos mit einer Auflösung von maximal 3840 mal 2160 Pixeln und gilt als neuer Standard für Videowiedergabe.

Screenshot aus dem Beweisvideo

Apple selbst nutzt die hervorragenden Wiedergabefähigkeiten seiner Hardware nicht aus. Hier ist bei Full-HD Schluss. Mit 1080p müssen sich Anwender begnügen. Unabhängig davon, ob per AirPlay gespiegelt wird oder direkt auf dem Gerät die Wiedergabe gestartet wurde. Die Bildwiederholrate liegt bei diesem Videomaterial bei 60 Frames pro Sekunde. Warum Apple so konservativ agiert, ist schwer zu sagen. Möglicherweise möchte der iPhone-Hersteller das Feature 4K-Wiedergabe für das iPhone 7 und das kommende iOS 9 (oder 8.5?) aufsparen. Vielleicht werden dann auch die Beschränkungen fallen gelassen, die die Hardware eigentlich überhaupt nicht kennt.

Meinung: Schade, dass nur Drittsoftware die vollen Fähigkeiten von Apples eigener Hardware an die Grenzen bringt. Oft könnte die Hardware mehr leisten, als die Ingenieure in Cupertino zulassen. Auf der anderen Seite haben Apple-Kunden den Vorteil, dass Technik, die im iPhone zur Verfügung steht, stets äußerst zuverlässig und ohne Einschränkungen funktioniert.

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