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Sven Apps von

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Blitzer.de PRO App im Test – Keine Angst mehr vor Radarfallen

Blitzer.de PRO App im Test - Keine Angst mehr vor RadarfallenJeden Autofahrer hat es statistisch schon mal erwischt: Ein Blitzlicht, hektischer Blick auf den Tacho, Gewissheit – man ist geblitzt worden. Blitzer.de PRO von Eifrig Media  möchte seinen Anwendern dieses Ärgernis ersparen und immer rechtzeitig darauf hinweisen, dass sie auf eine stationäre Blitzanlage zu fahren. Laut Statistik existieren in Deutschland rund 4200 stationäre Blitzanlagen (auch Starenkästen genannt) und rund 47.000 in Europa. Vor jeder dieser fest verbauten Geschwindigkeitsmessgeräte will die App von Blitzer.de in der Pro-Version warnen. Eines soll jedoch nicht unerwähnt bleiben: Wer sich mit einer aktiven Blitzer-App von der Polizei erwischen lässt, dem droht nach deutscher Gesetzgebung aktuell ein Bußgeld. Die Installation der Software hingegen ist keinesfalls strafbar. Der Einsatz ist also Abwägungssache.

Wie funktioniert die Blitzerwarnung?

Wie funktioniert die Blitzerwarnung?Technisch gesehen funktioniert die App wie ein Navi. Die aktuelle Position wird geortet, die momentane Geschwindigkeit ermittelt und die Entfernung zum nächsten Blitzer errechnet. Nähert man sich einer Radarfalle, dann färbt sich der Bildschirm bedrohlich rot und ein akustisches Signal kann die Warnung noch unterstützen. Gewarnt wird vor allen Blitzern in Umkreis, die mit einem einzelnen Abbiegevorgang „erreicht“ werden können. So ist ausgeschlossen, dass man in Gebieten mit vielen Messungen unnötig „aufgeschreckt“ wird. Die praktische Kartenansicht wird mit Kartenmaterial von OpenStreetMap (OSM) realisiert.

Oberflächliches und untergründiges

Oberflächliches und untergründigesDie Oberfläche ist auf das Wesentliche reduziert, so dass der Anwender während der Fahrt nicht mehr als nötig abgelenkt wird. Der iOS 7-Look steht der App recht gut. Leider sehen viele Bedienelemente noch so aus, als stammten sie von iOS 6 und früher. Auch eine Anpassung an die neuen, größeren Displays des iPhone 6 und 6 Plus hat noch nicht stattgefunden. Schwarze Trauerränder sind die Folge. Das ist schade, denn gerade bei dieser App-Kategorie ist die Ausnutzung des kleinen Bildschirms die wahre Kunst. Doch in der täglichen Anwendung wird man die App starten und in den Hintergrund verfrachten. Dann kann man sich auf die akustische Warnung verlassen. Wer häufig ein Navi benötigt, wird sein iPhone ohnehin an die Stromversorgung des Fahrzeuges anschließen. Denn auch Blitzer.de PRO „verbrät“ eine Menge Energie. Daran sind weniger die Entwickler schuld als vielmehr das energieintensive Orten über GPS.

Ausbaufähig – per In-App-Kauf

Ausbaufähig - per In-App-KaufFür 89 Cent erhält man Zugriff auf 47.000 stationäre Messungen. Doch die mobilen Blitzer sind nicht in diesem Preis enthalten. Nach einer zweiwöchigen Testphase kann man ein Update-Abo abschließen, das die Daten der Blitzerdatenbank mehrmals täglich auf das eigene iPhone holt. Damit ist man dann in aller Regel vor unliebsamen Überraschungen gefeit. Rechnet man die Strafzettel für Geschwindigkeitsübertretungen der letzten Jahre zusammen, können sich die rund 10 Euro pro Abo-Jahr jedoch durchaus rechnen. Wer häufig unterwegs ist und die Strecken nicht auswendig kennt, ist mit Blitzer.de PRO entspannter unterwegs. Wir können den Download also nur empfehlen.

Blitzer.de PRO
Preis: 0,49 €+