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Marie Tipps & Tricks von

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Wann sollte ich den iPhone Akku tauschen oder wechseln?

Der durchschnittliche iPhone-Akku wird mittlerweile fast jeden Tag geladen. Wie bei jedem Verschleißteil lässt auch hier die Leistungsfähigkeit und Kapazität mit der Zeit nach. Wir verraten euch in diesem Trick, wie ihr Ladeprobleme selbst lösen könnt und ab wann sich ein Akkutausch lohnt.

Bei Ladeproblemen könnt das Problem meist ganz einfach selbst lösen. Tragt ihr euer iPhone ohne Hülle oft in der Hosentasche? Dann können sich Fussel, Staub oder kleine Fäden im Lightning-Port sammeln, die den Kontakt zwischen Lightning-Kabel und -Schnittstelle stören. Als Nutzer hat man das Gefühl, dass das Kabel beziehungsweise der Anschluss einen Wackelkontakt hat, weil das iPhone mal lädt, mal nicht.

Lightning-Port reinigen

Bevor ihr den Lightning-Port reinigt, solltet ihr unbedingt ein Backup vornehmen. Auch wenn ihr vorsichtig bei der Reinigung vorgeht, empfiehlt sich immer eine Datensicherung, da Schritte am iPhone durchgeführt werden, die nicht dem täglichen Gebrauch entsprechen. Um die Verschmutzungen aus dem Anschluss zu entfernen, benötigt ihr lediglich einen Zahnstocher. Schaltet euer iPhone aus und holt mit dem Zahnstocher vorsichtig (!) die Verschmutzungen aus dem Port.

Nach der Reinigung startet ihr euer Smartphone wieder und könnt überprüfen, ob es sich wieder aufladen lässt. Hilft dieser Trick auch nach mehrmaliger Wiederholung nicht, verwendet testweise ein anderes Ladekabel. Führt auch das nicht zum Erfolg, kann ein Hardwaredefekt schuld sein.

Akku-Sauger identifizieren

Der Grund für einen starken Akkuschwund können auch Apps, Ortungsdienste und Hintergrundaktualisierungen sein. Wenn ihr wissen möchtet, mit welchen Akku-Saugern euer iPhone zu kämpfen hat, könnt ihr euch diese in den Einstellungen anzeigen lassen. Unter „Einstellungen“ – „Batterie“ wird die Batterienutzung der letzten 24 Stunden und 7 Tage aufgelistet. Die Prozentzahl der einzelnen Apps zeigt, wie hoch der Anteil am Batterieverbrauch in der besagten Zeit war. Ganz vorne findet ihr wahrscheinlich keine iOS-Programme, sondern Facebook, Instagram oder YouTube.

Hintergrundaktualisierungen deaktivieren

Ein weiterer Akkufresser sind Hintergrundaktualisierungen. Apps greifen permanent auf das Internet und die Ortungsdienste zu, damit ihr sofort die neusten Inhalte angezeigt bekommt, sobald ihr die jeweilige Anwendung öffnet. Wie ihr diese ausschalten könnt, erfahrt ihr hier: Hintergrundaktualisierungen für Apps deaktivieren.

Ladezyklen des Akkus auslesen

Apple garantiert für seine iPhone-Akkus etwa 400 bis 500 Ladezyklen und je nach Modell eine Kapazität zwischen 1810mAh und 2900mAh. Bevor ihr eine Apple-Werkstatt aufsucht, empfehlen wir die Ladezyklen des Akkus mit einem Programm wie „iBackupBot for iTunes“ auszulesen. Wie die Installation des Programms funktioniert, erfahrt in diesem Trick: Ladezyklen des Akkus auslesen – Einfach mit iBackupBot. Eine Alternative zu iBackupBot for iTunes ist coconutBattery, das ebenfalls anzeigt, wie viele Ladezyklen euer iPhone-Akku erreicht hat und wie hoch die Kapazität noch ist.

iPhone-Akku austauschen

Liegen die Werte der Ladyzyklen und Kapazität beim Test weit unter den Standardfähigkeiten solltet ihr einen Akkuwechsel in Betracht ziehen. Ihr könnt den Akku entweder selbst austauschen oder den Wechsel einem Fachmann überlassen. Letzteres empfehlen wir vor allem denjenigen, die keine technischen Kenntnisse haben und deren iPhone noch in der Garantiezeit einen schwächelnden Akku bekommt. Der Austausch von einem Fachmann ist meist ein kostspieliges Unterfangen und kostet bei Apple rund 100 Euro. Eine Alternative sind diverse Dienstleister, die einen deutschlandweiten Service anbieten. Sie reparieren das Smartphone meist innerhalb von 48 Stunden und bieten eine mehrmonatige Garantie auf ihre Leistungen an. Es ist zwar auch für Laien möglich, den Akku mit Reparatursets auszutauschen und so den einen oder anderen Euro zu sparen, allerdings kann man beim Öffnen des iPhones viele Fehler machen, die ins Geld gehen können.

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